24. JULI 2019
Albträume der Schrecken in der Nacht!

Wie man Träume deuten kann, hast du in unserem letzten Blog „Was Träume über uns verraten“ gelesen. Wie sieht es aber mit den schlechten Träumen, den Albträumen aus? Woher kommen Albträume und was sind typische Auslöser.

 

Albträume versetzen den Betroffenen in Angst und Panik und reissen ihn aus dem Schlaf. Ein „Albtraumklassiker“ dabei ist der „Falltraum“: Der Träumende stürzt in die Tiefe und erwacht kurz vor dem Aufprall. 

 

Fakten zu Albträumen:

  • 49 % der Albträume handeln von körperlichen Angriffen
  • 21 % behandeln psychische Angriffe und Verletzungen wie Betrug oder verlassen werden.
  • 17 % empfinden im Albtraum Hilflosigkeit oder leiden unter Versagensängsten.
  • 9 % werden von Krankheit, Angst vor dem Tod oder dem Verlust einer sehr nahe stehenden Person gequält.

 

Andere Motive treten seltener auf. Dazu gehören unter anderem plötzliche und unbegründete Angst, gejagt werden, gelähmt sein, sich verspäten, Unfälle, Insekten oder das Spüren einer bösen Präsenz.

 

Aber wie lassen sich solche Albträume vermeiden?

Stress vermeiden

Stress ist einer der Hauptkriterien für Albträume. In unserer heutigen Gesellschaft lässt er sich jedoch leider nur selten vermeiden. Mit Freunden treffen, Joggen, vor dem Schlafen meditieren oder Yoga helfen den Stress vor dem Schlafen gehen etwas abzubauen. Wenn du einen stressigen/unruhigen Tag hattest, wird deine Nacht ähnlich und Albträume werden begünstigt.

 

Stress als Auslöser für Albträume

 

Negatives vermeiden

Albträume können aus Eindrücken entstehen. Schlechte Nachrichten, Horrorfilme und schlechte Energien machen dir am Tag evtl. nicht viel aus, aber setzen nicht selten einen Impuls für Albträume. Positive Gedanken und schöne/positive Dinge werden ebenfalls auf deine Traumwelt einflussnehmen und lassen dich entspannt träumen.

Traum umschreiben

Negative Inhalte des Traumes werden in der Realität positiv umgeschrieben – der Therapieansatz, der sich dahinter verbirgt, heisst Umdeutung. Dabei schreiben die Betroffenen den Traum auf und verändern ihn so, dass er nicht mehr belastend ist. Anschließend prägen sie sich die zweite Geschichte so lange ein, bis das Gehirn die neue Version automatisch abspult.

Früh ins Bett gehen

Forscher haben herausgefunden, dass wenig und vor allem unregelmässiger Schlaf in einem Zusammenhang mit Albträumen stehen. Wer spät ins Bett geht oder allgemein wenig schläft, leidet häufiger unter einem unruhigen Schlaf, der von negativen Gedanken und somit von Albträumen geprägt ist.

Matratze wechseln

Eine durchgelegene oder nicht zu deinem Schlaftyp passende Matratze kann nicht nur zum Albtraum werden, sondern auch zu unruhigem Schlaf und schlechten Träumen führen. Eine Beratung für eine passende Matratze bekommst du bei unseren Fachhändlern oder direkt in unserem Showroom.

Ernährung umstellen:

Schwere, späte Abendmahlzeiten können ebenfalls zu Albträumen führen – genau wie Betthupferl-Snacks mit viel Zucker. Kohlenhydratreiche Lebensmittel heizen deinen Stoffwechsel an – alle Zeichen stehen plötzlich wieder auf Aktivität, und mit Nachtruhe ist es vorerst vorbei. Außerdem kann ein allzu voller Magen negative Auswirkungen auf dein Schlafverhalten haben, auf die du womöglich mit Angstträumen reagierst. Wie du dich optimalerweise vor dem zu Bett gehen ernährst, kannst du auch noch einmal in unserem Blogartikel „Richtig essen und trinken vor dem Schlafen gehen“ nachlesen.

 

Die Ernährung umstellen

 

Welche Folgen haben Albträume?

Albträume sind keine schönen Erfahrungen, aber auch kein Grund zur Besorgnis. Die Ursachen können so vielfältig und individuell wie die Bedeutungen der Traumbilder sein. Egal ob Traumata, (frühkindliche) Erfahrungen oder negative Erlebnisse im Alltag – im Traum verarbeitest du all das auf sehr komplexe Art und Weise. Sollten die Albträume immer wiederkehren, eine Belastung darstellen und sich auf deinen Alltag auswirken, solltest du dich nicht vor professioneller Hilfe scheuen. Es gibt verschiedenen Therapien und Methoden, die dir dabei helfen, das Erlebte und die Bilder aus deinen Albträumen zu verarbeiten. Dadurch werden nicht nur deine Albträume verschwinden, auch deine Lebensqualität wird steigen. Du wirst besser schlafen können und dich zudem fitter und ausgeglichener fühlen.

 

Wie sieht es bei dir aus? Hast du oft Albträume, die dich nicht richtig schlafen lassen?