25. AUGUST 2020

Richtig lüften im Schlafzimmer– So geht's

Richtig lüften führt zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden von uns Menschen. Da wir uns immer länger in geschlossenen Räumen aufhalten, sollten wir sicher sein, dass wir uns während dieser Zeit keinen gesundheitsschädlichen Schadstoffen aussetzen. Wenn wir in Eigenverantwortlichkeit richtig lüften und unser Raumklima optimieren, fühlen wir uns leistungsfähiger und können die Herausforderungen unseres Tages voller Energie bewältigen. Doch nachts ist es genauso wichtig, in gut durchlüfteten Räumen zu schlafen, damit wir bei optimaler Gesundheit bleiben. Was ihr beachten solltet und wie einfach ihr durch richtiges Lüften für ein wohltuendes Schlafklima sorgen könnt, erklären wir euch hier.

 

Warum ist richtig lüften so wichtig?

Wenn ihr regelmässig die Fenster bei euch Zuhause aufreisst, leistet ihr einen entscheidenden Beitrag für ein gesundes Raumklima. Richtig lüften beeinflusst nicht nur die Temperatur, sondern darüber hinaus auch Luftfeuchte und Sauerstoffgehalt eines Raumes und schlägt sich dadurch signifikant auf eure Wohnqualität nieder. Richtig lüften geht jeden von uns etwas an, weil wir uns tagsüber die meiste Zeit in geschlossenen Räumen aufhalten. Wie lange genau hat eine vor zwei Jahren veröffentliche Studie von dem Dachhersteller Velux untersucht, mit augenfälligem Ergebnis: Demnach verbringen wir in Nordeuropa und Nordamerika inzwischen 90 Prozent unserer Lebenszeit drinnen. Als Teil der modernen  Indoor-Generation solltet ihr daher ein besonderes Interesse an der Luftqualität in euren Räumen pflegen, denn der Schadstoffgehalt kann um ein Vielfaches höher sein als der der Aussenluft.

Richtig lüften im Schlafzimmer verdient dabei ein gesondertes Augenmerk, denn während ihr träumt seid ihr stundenlang demselben Raumklima ausgesetzt, ohne wie tagsüber üblich zwischendurch einmal an die frische Luft zu gehen. Wenn ihr versäumt, durch wiederkehrendes Fensteröffnen euer Schlafklima zu verbessern, riskiert ihr möglicherweise Atembeschwerden, Hautreizungen bis hin zu allergischen Reaktionen. Das möchte natürlich niemand, und mit unseren Tipps im nächsten Absatz vermeidet ihr solche unnötigen Risiken und bleibt fit wie ein Turnschuh!

Richtig lüften im Schlafzimmer – Unsere Tipps

Ein behagliches Schlafklima mit Wohlfühleffekt erreicht ihr nur, wenn Sauerstoffgehalt, Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit stimmen. Behaltet dabei im Hinterkopf, dass das Klima eines Raumes dadurch beeinflusst wird, je mehr Personen, Tiere und Pflanzen sich darin aufhalten – der Sauerstoffgehalt sinkt, während Temperatur und Luftfeuchtigkeit steigen. Transpiration und feuchter Atem schlagen sich auf die Schlafzimmeratmosphäre nieder und die dadurch in der Luft zirkulierende Nässe lässt die Gefahr der Schimmelbildung steigen.

Richtig lüften im Schlafzimmer beginnt nicht erst nachts vor dem Zubettgehen, sondern bereits am Morgen nach dem Aufstehen. Öffnet die Fenster nicht nur „auf Kipp“, sondern sperrangelweit und lasst Frischluft herein. Besonders effizient ist es, parallel auch in weiteren Räumen die Fenster aufzumachen, um euren gesamten Wohnraum durch Querlüften mit einer Portion Sauerstoff zu versorgen. Die Kissen solltet ihr während des Lüftens übrigens vom Bett nehmen und auch die Decken zurückschlagen, damit das gesamte Bett einmal „atmen“ kann. Wenn nach etwa zehn bis fünfzehn Minuten genügend Luftaustausch stattgefunden hat, könnt ihr alle Fenster wieder sorgsam verschliessen. Erst danach solltet ihr euer Bett machen.

Etwas problematischer sieht es aus, wenn euer Schlafzimmer keine Fenster hat. Richtig lüften klappt aber auch hier, wenn ihr euren Schlafplatz über die Nebenräume belüftet. Achtet besonders auf einen steten Austausch der verbrauchten Raumluft mit Frischluft von draussen durch intensive Stosslüftung der anliegenden Zimmer, am besten öfter als nur einmal am Tag.

Frau vor Fenster

Richtiges Lüften im Sommer und im Winter

Richtig lüften sieht im Sommer durchaus anders aus als im Winter, denn jede Jahreszeit bringt ihre individuellen Herausforderungen für das Raumklima mit sich.

Milde Sommertemperaturen machen das Lüften leicht, doch die eine oder andere Hitzewelle muss während des Sommers genommen werden. Unser bester Tipp ist hier, einmal den inneren Frühaufsteher in euch hervorzukitzeln und an den besonders heissen Tagen die kühle Luft am frühen Morgen hereinzulassen, wenn sich die Sonne noch versteckt hält. Tagsüber sollten die Fenster dann allerdings konsequent zu bleiben und der Raum durch zugezogene Vorhänge oder heruntergelassene Jalousien abgedunkelt werden. Erst bei den kühleren Temperaturen am Abend noch einmal stosslüften.

Fenster offen im Winter

Kalte Winterluft kann Feuchtigkeit schlechter aufnehmen als die warme Sommerluft. Da die Wasserdampfmoleküle bei Kälte schlechter in der Luft zirkulieren können, besteht die Gefahr, dass sie sich stattdessen an den Zimmerwänden niederschlagen und dort für fiesen Schimmel sorgen. Richtig lüften ist im Winter daher besonders wichtig, um Schimmelbildung zu verhindern. Entscheidend ist die Kombination aus korrekter Belüftung und angemessenem Heizen. Am besten lüftet ihr euer Schlafzimmer direkt nach dem Aufstehen. Öffnet die Fenster für eine morgendliche Stosslüftung und schliesst sie nach etwa zehn Minuten wieder. Während eurer Abwesenheit solltet ihr nicht am falschen Ende sparen und komplett auf das Heizen verzichten. Denn wenn die Wohnung zu sehr auskühlt, kondensiert später, wenn ihr beim Nachhausekommen dann die Heizung aufdreht, die erwärmte Luft an den kalten Wänden. Es kann sich Tauwasser bilden, das einen gefundenen Nährboden für Schimmel bietet. Besser ist es also die Schlafzimmertemperatur bei etwa 17 Grad zu halten, auch während ihr nicht daheim seid. So könnt ihr selbst in den kalten Wintermonaten ein behagliches Schlafklima geniessen.

Auch die Schlafzimmermöbel richtig lüften

Tatsächlich braucht nicht nur der Schlafraum an sich, sondern auch die sich darin befindlichen Möbel einen regelmässigen Luftaustausch. Da wir während der Nacht schwitzen, verbleibt natürlich viel Feuchtigkeit in Bettbezug, Bettwäsche und Matratze. Richtig lüften geht mit Taschenfederkernmatratzen wie unserer Bel Etage besonders unkompliziert, denn drei Luftösen in der seitlichen Borte und das Polster aus Klimafaser tragen zu einem ausgeglichenen Bettklima bei. Aber auch die Atmungsaktivität unserer Geltex-Matratzen aus der Active Fresh-Reihe trägt das ganze Jahr hindurch zu einem gesunden Schlafklima bei.

Ein häufiger Fehler beim Lüften der Schlafzimmermöbel ist das Vergessen, das zwischen Lattenrost und Fußboden immer etwas Luft zirkulieren sollte. Auch wenn es praktisch erschienen mag, um Platz zu sparen, solltet ihr den Bereich unter dem Bett daher auf keinen Fall zustellen, sodass der Lattenrost die Feuchtigkeit an die Raumluft abgeben kann. Korrekt gepflegt, bleibt euer Lattenrost euch umso länger erhalten und kann euch lange Zeit in süße Träume begleiten.  Mit unserem Lattenrost Superbaflex beispielsweise geniesst ihr ein herrlich harmonisches Liegegefühl, sodass ihr gar nicht mehr aufstehen werden wollt. Da richtig lüften aber jetzt zu eurem Repertoire gehört, könnt ihr im idealen Schlafklima so lange entspannen, wie ihr wollt – und zufrieden vor euch hinträumen.