11. JUNI 2019
Unterschiedliche Schlaftypen - Was unsere Schlafgewohnheiten über uns verraten

Der eine wälzt sich nachts voller Sorgen hin und her, die andere träumt jede Nacht von großen Abenteuern und ein Dritter wacht am Morgen meist in fremden Betten auf. Jeder Mensch ist anders, genau wie seine Schlafgewohnheiten. Es gilt die einzelnen Geschichten hinter den Gewohnheiten der Menschen zu entdecken, so können wir sie besser verstehen und vielleicht finden wir auch uns selbst ein wenig darin wieder.

 

Die Party Maus – Ihr Bett bleibt meist stundenlang leer. Sie verbringt ihre Nächte lieber im Club und tanzt bis zum Morgengrauen, als zu schlafen. Jung und unbedarft ist sie frei von Sorgen. Ihr Studium hat gerade begonnen. Sie wohnt zum ersten Mal alleine, hat alle Freiheiten. Niemand kann ihr sagen, was sie zu tun und zu lassen hat. Die neuen Freunde von der Uni sind ihre Gefährten, mit denen sie die Nacht erobert. Wenn sie bei aufgehender Sonne endlich ins Bett fällt, hat sie ein Lächeln auf den Lippen, denn sie fühlt sich in diesem Moment als würde die ganze Welt ihr allein gehören.

Der Besorgte – Er teilt sich das Bett mit seiner Frau. Beobachtet sie liebevoll, während ihn Sorgen wach halten. Auf der Arbeit setzt ihn die viele Verantwortung unter Druck. Seine Gesundheit leidet bereits darunter, häufig plagen in Kopf- und Rückenschmerzen. Doch er redet mit niemanden darüber. Seine Partnerin möchte er nicht belasten, auch sie muss auf der Arbeit viel leisten. Er könnte es nicht ertragen, die finanzielle Last für die Familie auf sie abzuladen. So leidet er schweigend und versucht seiner Rolle als guter Vater, Ehemann und Angestellter gerecht zu werden.

Die Verträumte – In ihrem Bett herrscht große Gemütlichkeit. Zwischen Decken und Kissen schläft sie eingekuschelt meist viele Stunden. Dabei träumt sie die unterschiedlichsten Dinge. Ein manches Mal fliegt sie im Traum über den Wolken, manchmal kämpft sie gegen Piraten und ein anderes Mal trifft sie ihre große Liebe. In besonderen Nächten schleichen sich die Helden ihrer liebsten Bücher, die sie abends so gerne verschlingt, in ihre Träume. So erlebt sie des Nachts auf ihre Weise allerhand Abenteuer, von denen sie im grauen Alltag zehren kann, wenn der Regen gegen die Fenster prasselt.

Der Casanova – Sein Bett bekommt ihn nicht häufig zu Gesicht. Er ist jung und neugierig, immer auf der Suche. Wonach weiß er insgeheim gar nicht genau, doch er weiß er möchte etwas erleben. Und er liebt die Eroberung, weil es ihm leicht fällt. Die meisten Männer liegen ihm zu Füßen. Er hat schon viele Betten gesehen. Für gewöhnlich bleibt er nicht lange, am Morgen zieht es ihn weiter, aber des Nachts erfüllt er viele Träume. Erst in ein paar Jahren wird er müde, dann ruft ihn eine Stimme und er muss nicht mehr suchen, denn er hat endlich gefunden. Er kann sich zufrieden in sein Bett legen, in welchem er nun bereits erwartet wird.

Die Powerfrau – Wenn sie sich ins Bett legt, dauert es meist nur wenige Minuten, bis sie eingeschlafen ist. Körper und Geist sind ausgelastet und freuen sich über die Ruhephase. Doch sie ist zufrieden, denn sie hat alles geschafft, was sie sich vorgenommen hat. Jetzt tankt sie, tiefschlafend neue Energie und wenn der Wecker am Morgen klingelt, schwingt sie sich routiniert aus dem Bett, um ihre gewohnte Runde laufen zu gehen. Sie mag keine Überraschungen. Sie hat alles im Griff. Nur wenn sie Leistung bringt, fühlt sie sich wohl. Jeden Tag und jede Nacht nutzt sie effizient. Auf Spielchen hat sie keine Lust.