26. JULI 2019
Träumst du? – Was du über das Träumen noch nicht wusstest

Wir schlafen im Schnitt ein Drittel unseres gesamten Lebens. Von dieser Zeit, in der wir schlafen, träumen wir wiederum ein Drittel. Es sind also viele Stunden die wir insgesamt in unserem Leben träumen. Einige interessante Details konnten Forscher bereits über das Träumen herausfinden, obwohl die allgemeine Frage, warum der Mensch überhaupt träumt, wohl immer ein Mysterium bleiben wird.

 

Am intensivsten träumen wir in der REM-Schlafphase

Vielleicht wundert dich die Menge an Stunden, in denen wir träumen, denn nicht jeder erinnert sich an seine Träume, 60 Prozent aller Menschen können sich gar nicht an sie erinnern. Aber auch bei den anderen Menschen nimmt mit jeder Minute, die nach dem Aufwachen vergehen, die Erinnerung an das geträumte ab. Insgesamt vergessen wir 90 Prozent von dem, was wir nachts geträumt haben. Dabei bleibt es meist nicht nur bei einem Traum, in der Regel sind es vier Träume pro Nacht. Dies liegt daran, dass der Mensch im Schlaf immer mehrmals einen bestimmten Schlaf-Zyklus durchläuft, mit verschiedenen Phasen, nämlich folgende: 1. Phase: Einschlafphase, 2. Phase: Leichtschlafphase, 3. und 4. Phase: Tiefschlafphasen, 5. Phase: REM-Schlafphase. Diese REM-Schlafphase ist es, in der wir am meisten und intensivsten träumen. In der Traumphase befindet sich unser Gehirn in dem fast selben Zustand, wie in der Wachphase. Unser Körper hingegen ist währen des Träumens gelähmt. Dies ist  ein Schutzmechanismus, der unsere Muskeln lähmt, um zu verhindern, dass die im Traum ausgeführten Bewegungen in echt vollzogen werden, da dies gefährlich sein könnte.

 

Wir träumen am meisten  in der REM-Schlafphase

 

Wir träumen häufiger von negativen als positiven Dingen

Die REM-Schlafphase durchlaufen nachgewiesen auch bestimmte Tierarten, wie Hunde, Katzen und Vögel, was bedeutet, dass sie ebenfalls zum Träumen fähig sind. Auch Babys ab sieben Monaten können bereits im Mutterleib träumen. Interessant ist auch, dass Kleinkinder erst ab einem Alter von circa drei Jahren von sich selber träumen, ab dem Moment, wenn sie sich selbst das erste Mal im Spiegel erkennen und nicht mehr ein beliebiges Kind darin sehen. Spannenderweise können wir im Traum nur von Gesichtern träumen, die wir irgendwann in unserem Leben schon einmal gesehen haben, bewusst oder unterbewusst. Diese Gesichter erleben 12 Prozent der Menschen jedoch nur farblos, denn sie träumen ausschliesslich in schwarz-weiss. Die meisten Träume behandeln Negatives oder sind gar Albträume, anstelle positiver Dinge. Das Träumen ist ein unendlich zu erforschendes Phänomen und beschäftigt Forscher weltweit wohl noch unser Leben lang. Zum Schluss wollen wir euch noch einen Trick mit auf dem Weg geben, falls ihr überprüfen wollt, ob ihr gerade träumt oder wach seid: Versucht einfach eine Uhr oder einen Text zu lesen – beides ist im Traum unmöglich.

 

Kinder träumen ab dem dritten Lebensjahr von sich selbst