9. DEZEMBER 2019

Schlafen mit allen Sinnen

Wenn wir einschlafen, verlassen uns zunächst das Sehvermögen, danach der Geschmackssinn, dann der Geruchssinn, der Tastsinn und als Letztes das Gehör. Doch um Einschlafen zu können und nicht wieder aufzuwachen gilt es, diese Sinne richtig zu stimulieren. Wir verraten euch, wie ihr gut einschlaft und gesund durchschlaft, indem ihr die richtigen Sinnesreize schafft, beziehungsweise vermeidet.

Das Sehvermögen

Viele Menschen lassen beim Einschlafen den Fernseher laufen, um die Gedanken vom Alltag abzulenken. Diese Art Ablenkung ist allerdings ist sehr kontraproduktiv für einen gesunden Schlaf, da das flackernde Licht unsere Sinne stark reizt. Um die Augen zu entspannen, sollte im Raum möglichst keine Lichtquelle sein. Auch der Mond kann hier störend wirken. Allgemein sind im Schlafzimmer verdunkelnde Jalousien oder Gardinen zu empfehlen.

 

Schlafen mit allen Sinnen

 

Der Geschmackssinn und Geruchssinn

Auch diese Reize sollten beim Einschlafen nicht zu stark erregt werden. Dies fällt, was den Geschmackssinn angeht, sehr leicht. Bei dem Geruch wird es schon etwas schwieriger, denn auch angenehme Gerüche, wie eine Duftkerze, können den Schlaf stören. Zu vermeiden sind insgesamt starke Geruchsquellen, wie Duftsprays, -kissen und -kerzen. Zudem können Haustiere einen dominanten Geruch in einem Zimmer hinterlassen, daher sollten sie wenn möglich nicht im Schlafzimmer untergebracht werden. Auch starker Essensgeruch sollte vom Schlafzimmer ferngehalten werden. Ausreichendes Lüften vor dem zuBettgehen wirkt sich zusätzlich positiv auf den Schlaf aus.

 

Schlafen mit allen Sinnen

 

Der Tastsinn

Um dem Tastsinn zu schmeicheln, solltet ihr auf einer für euch passenden Matratze schlafen, hierbei ist der individuelle Härtegrad entscheidend. Auch das Bettzeug spielt eine wichtige Rolle. Die Decke und das Kissen sollten eurem Wohlbefinden entsprechen. Das Kissen sollte nicht zu hart sein und die Wirbelsäule entlasten. Die Decke darf nicht zu schwer sein, damit nicht ein Gefühl der Enge entsteht. Zudem ist auf eine frische und angenehme Bettwäsche zu achten. Beim Stoff empfiehlt sich reine Baumwolle.

 

Schlafen mit allen Sinnen

 

Das Gehör

Das Gehör ist besonders empfindlich, wenn es darum geht, den Schlaf zu stören. Schon ein zu lautes Ticken einer Uhr, kann für manche zu einem Problem werden. Zu vermeiden sind Störgeräusche, wie ein lauter Fernseher, schnelle Musik und Verkehrslärm. Das Schlafzimmer sollte ein Ort der Ruhe sein. Entspannende Musik oder leise Tiergeräusche, wie Wal-Klänge können beim Einschlafen helfen, sollten jedoch nach einiger Zeit verstummen, da in der Tiefschlafphase auch diese Geräusche zu starken Träumen führen können, durch die der Schlaf unterbrochen wird.

 

Schlafen mit allen Sinnen

 

Individuelles Empfinden

Insgesamt gilt es beim Schlafen den Sinnen eine Pause zu gönnen und sie möglichst wenig starken Reizen auszusetzen. Das Empfinden, wann ein Reiz stark ist, wird sehr unterschiedlich wahrgenommen. So stört einige weniger der Lärm der Nachbarn und mehr das Licht der Straßenlaternen und andere reizt der Geruch von  gewürztem Essen enorm, eine harte Schlafcouch empfinden sie jedoch nicht als unangenehm. Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, hängt dies viel mit der eigenen Routine zusammen. Wer unter Schlafproblemen leidet, sollte einmal überprüfen, ob er bestimmte Sinne beim Schlafen zu vielen störenden Reizen aussetzt.